Pilzsaison 2026 — Berlin & Brandenburg

Pilze sammeln, von hier aus.

Sechs Wälder rund um Berlin. Wir sagen dir, wie die Woche im Wald steht, was gerade wächst und wie du sicher losgehst.

Diese Woche
Beste Chancen gerade: Schorfheide
Stand 23. September · aus Wetterdaten, jede Nacht neu geschätzt.
Jetzt im Korb
Steinpilz Marone Pfifferling
In die Schorfheide

„Der breiteste Monat. Steinpilze, Maronen, Pfifferlinge und für geübte Augen Herbsttrompeten — die volle Vielfalt.“

Der Wald im September

Wo die sechs Wälder liegen.

Der Korb zeigt, was diese Woche steht. Ein Klick führt in den Wald.

Boden

Der Spreewald steht auf Moor. Der hält Wasser, wenn anderswo längst nichts mehr geht, und trägt oft noch, wenn die Sandwälder aufgegeben haben. Auf Sand liegen Grunewald, Dahme-Heideseen und der Hohe Fläming: Dort merkst du eine trockene Woche sofort. Schorfheide und Märkische Schweiz stehen mit gemischtem Boden dazwischen.

Deshalb bekommt jeder Wald eigene Schwellen. Sonst stünde der Grunewald das halbe Jahr auf trocken und der Spreewald dauernd auf grün.

Aufwand

Der Grunewald hat seinen Bahnhof mitten im Wald: S7 raus und los. Am anderen Ende steht die Schorfheide, RE3 bis Eberswalde und weiter mit dem Bus 910. Dafür geht ein ganzer Tag drauf.

Dazwischen alles andere: Dahme-Heideseen über Königs Wusterhausen mit dem Bus 724, der Hohe Fläming mit dem RE7 bis Bad Belzig, die Märkische Schweiz mit RB26 und Bus 928 nach Buckow, der Spreewald mit dem RE2 bis Lübben.

Mit Kindern

Am einfachsten sind Grunewald und Dahme-Heideseen: kurze Wege, fester Boden, schnell wieder in der Stadt. Bei Dahme lohnt vorher ein Blick auf den Fahrplan, der Bus 724 fährt am Wochenende nur alle drei Stunden.

Die Schorfheide braucht etwa acht Jahre und Geduld fürs Suchen, drei bis vier Stunden mit vielen Stopps. Märkische Schweiz und Fläming gehen gut mit älteren Kindern, in beiden machen die Hügel den Gang abwechslungsreich.

Klick auf einen Korb zeigt, was dort gerade steht. Entfernungen Luftlinie ab Berlin-Mitte. Die Wachstumslage ist aus dem Wetter geschätzt, kein Fundversprechen.

Die Methode

Woher die Ampel kommt.

Jede Nacht rechnen wir aus Bodenfeuchte, Regen, Verdunstung und Temperatur, wie günstig es gerade steht. Für jeden Wald einzeln, weil dieselbe Zahl auf Sand etwas anderes bedeutet als im Moor. Dazu kommt, was die einzelne Art braucht: Ein September-Pilz leuchtet im feuchten Juli nicht grün.

Was dabei nicht herauskommt, ist ein Fundversprechen. Regen heute heißt Pilze in ein bis zwei Wochen. Wo genau sie stehen, sagt keine Rechnung, und ob ein Fund essbar ist, schon gar nicht. Warum ein Gewitter dabei fast nichts zählt und drei Tage Landregen viel, steht in Was der Boden vom Regen behält.

Den ganzen Rechenweg zeigen wir im Pilzticker, mit allen Größen, Gewichten und Schwellen.

Was oft gefragt wird.

Die Saison per Mail

Wir schreiben, wenn die Marone läuft.

Von Juli bis Oktober ein, zwei Mal im Monat: wo gerade was wächst, der ehrliche Stand, die nächste Tour.

Zum Newsletter