Pilze sammeln im Spreewald.
Einschätzung aus der Saison — die aktuellen Wetterdaten waren nicht abrufbar.
Plan deine Route.
Grobe Zonen, keine verratenen Spots. Und die Orte drumherum: prüfen, essen, sitzen bleiben, Aussicht. Über „Karte vergrößern“ öffnest du sie im Vollbild.
So kommst du hin. Alle Zeiten mit Google Directions gemessen, Abfahrt Samstag 09:00 ab Berlin Hbf. Je Abschnitt der Median aus drei Samstagen, damit ein Bauwochenende die Zahl nicht verdoppelt. Die Gesamtzeit ist die Summe der beiden gemessenen Abschnitte, keine einzelne Abfrage. Busfahrten sind gezählt, nicht geschätzt. Stand 29.07.2026.
Lübbenau liegt zwei Kilometer vor dem Wald, Lehde noch näher dran. Zu Fuß ist das ein Anmarsch, mit dem Rad eine Viertelstunde.
- Zug + RadVerbindung A
1 h 22ab Berlin Hbf
RE2 bis Lübbenau, Rad nach Lehde
71 minmit dem Rad11 minFahrradmitnahme im RE2 mit Fahrradkarte, am Wochenende Richtung Cottbus früh am Bahnsteig sein.
Die übliche Art, sich im Spreewald zu bewegen. Die Wege sind flach.
Radweg ab Lübbenau (Spreewald) in Google Maps - AutoVerbindung B
1 h 30ab Berlin Hbf
A13 bis Lübbenau, weiter nach Lehde
86 minzu Fuß4 minWenn du früh da sein willst, bevor die Kahnfahrer kommen.
Route in Google Maps - ZugVerbindung C
1 h 52ab Berlin Hbf
RE2 bis Lübbenau
71 minzu Fuß41 minWenn der Weg durch die Fließlandschaft zum Tag gehören soll.
Verbindung in Google Maps
Dazu gibt es auch Erlebnisse Passt nicht immer zur Pilz-Saison — bei Bedarf einblenden. Erlebnisse in der Nähe anzeigen Erlebnisse ausblenden 6
Dieser Wald kann mehr als Pilze.
Was wir für Spreewald schon kuratiert haben, an denselben Seen und Wegen. Kein Umweg, alles hier in der Nähe.
Der Pilzkalender im Spreewald.
Nicht nur die Klassiker: was du im Auen- und Moorwald wirklich sammelst, Monat für Monat, mit dem Blick auf die Witterung, die jede Art braucht.
Der Marker zeigt, was gerade dran ist. Wie sich die Chancen Woche für Woche entwickeln: zum Pilzticker. Welche Art in welchem Monat überhaupt dran ist, steht im Saisonkalender.
Bevor du sammelst: die gefährlichen Doppelgänger erkennen. Die Sichere Acht zeigt sie Seite an Seite.
Auen- und Moorwald zwischen den Fließen, Birken säumen das Wasser, der Boden hält die Feuchte länger als jeder Kiefernwald. Gesammelt wird am trockeneren Rand: das Fließlabyrinth um Lehde und Leipe ist Schutzzone II, dort ist es nicht erlaubt. Der Spreewald trägt spät, in guten Jahren bis in den November. Ein stiller Gang übers feuchte Land, in dieser Fassung auf eigene Faust, hier führt noch kein geprüfter Anbieter.
Häufige Fragen zum Spreewald
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Von Juni bis November, mit dem Schwerpunkt im Spätsommer und Herbst. Die feuchten Böden halten die Nässe länger als die Kiefernwälder, darum trägt der Spreewald spät, wenn andere Gebiete schon trocken sind.
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Vor allem Birkenpilze unter den Birken am Fließrand. Auf den trockeneren Mischwaldrändern im Süden kommen Maronen und Steinpilze dazu, Pfifferlinge an lichten Stellen. Im nassen Erlenbruch selbst findest du wenig, dort fehlen den Röhrlingen die Partnerbäume.
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Mit dem RE2 bis Lübbenau, von dort weiter mit dem Rad oder dem Kahn. Ein zweiter Einstieg ist der Haltepunkt Raddusch im Süden, ruhiger und abseits der Kahnfähren.
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Ja, für den eigenen Bedarf in geringer Menge, im Spreewald aber nicht überall. Die Zonen I und II sind Naturschutzgebiet, dazu gehört der Innere Oberspreewald um Lehde und Leipe: dort gilt Sammelverbot und Wegegebot. Freigestellt ist das Sammeln in den Schutzzonen III und IV, und dort liegen unsere beiden Zonen. Markiert ist die Grenze im Wald nicht, an der nördlichen Zone sind es gut 170 Meter. Im Zweifel westlich halten, Richtung Bahnhof.
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Ja, im Süden. Westlich des Waldes bei Groß Lübbenau liegt der Sperrbereich des ehemaligen Tagebaus Seese-Ost. Dort droht Setzungsfließen, der Boden kann unter dir nachgeben. Die Flächen sind von der LMBV abgesperrt und beschildert, und das ist keine Formalie. Vom südlichen Suchraum sind es gut hundert Meter bis dorthin, halte dich östlich.
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In dieser Fassung geht der Spreewald auf eigene Faust, wir haben noch keinen geprüften Pilzsachverständigen vor Ort.
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Immer zur Pilzberatung, nie ins Bestimmungsbuch allein. Kennen heißt nicht freigeben. Der nächste gelistete Sachverständige sitzt in Lübben, gut dreizehn Kilometer entfernt. Bei Verdacht auf Vergiftung: Giftnotruf Berlin-Brandenburg, 030 19240.
Unsichere Funde immer zur Pilzberatung, nicht ins Buch. Brandenburg: nur in geringer Menge für den eigenen Bedarf. Im Biosphärenreservat ist das Sammeln nur in den Schutzzonen III und IV freigestellt. Der Innere Oberspreewald um Lehde und Leipe ist Schutzzone II, dort gilt Sammelverbot und Wegegebot. Giftnotruf Berlin-Brandenburg: 030 19240.
Zertifizierte Pilzberater im Spreewald (Lübben) listet der Landesverband der Pilzsachverständigen Brandenburg.